|
Zusammenfassung des Plots geschrieben von einer Teilnehmerin (SC):
Als ich am Morgen des Samstages aufwachte, an dem
meine erste Con stattfinden sollte, war ich ziemlich aufgeregt. Nachdem
ich mich fertig gemacht hatte, stiegen wir auch gleich ins Auto und
holten ein paar Freunde ab. Insgesamt hatten sich zwölf Leute aus
unserer Gruppe angemeldet. Im Auto
auf der Fahrt gen Bergedorf wurde heftig fantasiert, was uns in der
Schlacht gegen den feindlichen Südbund denn alles erwarten könnte.
Angekommen auf dem Parkplatz, packten wir unser Zeug aus und begrüßten
die anderen. Dann hieß es bezahlen und Waffen einmal checken lassen. Wir
waren alle so nervös als wir dort standen und darauf warteten, dass es
los geht, dass wir gar nicht mehr still stehen konnten. Wir
machten auch prompt die erste Bekanntschaft: Ein freundlicher Halbork
(wir waren uns dessen aber bis zu Schluss nicht ganz sicher) erklärte
sich bereit, uns etwas herum zu führen. Schließlich ging es nach einer kurzen Rede der Orga endlich los. Wir
wurden von unserem neuen Freund in ein Lager geführt und legten dort
unsere Sachen ab. Daraufhin zogen wir los, um ein paar Verbündete zu
finden, die mit uns gegen den Südbund antreten wollten. Ein paar Leute
folgten uns und als die NSC’s des Südbundes endlich it waren, stürzten
wir uns in unsere erste Schlacht, und wir waren siegreich! Stolz, dass
nur wenige verletzt wurden, kehrten wir ins Lager zurück. Dort machten
wir die angenehme Bekanntschaft mit einem Seemann und einem ... naja,
er war auf alle Fälle menschlich. Der Seemann war so lieb und heilte
mich mittels Magie, auch ein neuer Eindruck, denn wir hatten vorher nie
wirklich mit Magie gespielt. Wir waren alle froh, noch zwei Männer für unser Ziel begeistern zu können. Auch
den zweiten Aufzug des Südbundes konnten wir niederschlagen, doch unser
Halbork wurde schwer verletzt und wir vergaßen ihn hinter einem Busch. Letztendlich ist er uns doch wieder eingefallen und wir holten ihn ins Lager. Wir
aßen gerade etwas, als uns die Nachricht ereilte, dass der
Südbund einen Gefangenen hätte, den wir befreien
müssten.Wir
zogen also los und suchten das Lager des Südbundes und als wir es dann
gefunden hatten befreiten wir die Geisel ohne große Verluste. Die
Geisel entpuppte sich, als wir den Sack in dem ihr Kopf steckte
entfernt hatten, als ein Bote, der, wie sich herausstellte, auf der
Suche nach einer Karte war. Wir
hatten ihn gerade in unser Lager geschafft, da rollte eine neue Welle
des Feindes an, die wir erneut zurückschlagen konnten. Ein Überlebender
erzählte uns, sein Bruder Troll sei gefangen genommen worden und käme
bald hier vorbei, natürlich mit einem Trupp des Südbundes, denn er
sollte gehängt werden, da er etwas über eine gewisse Karte wisse. Unser
Bote war Feuer und Flamme und wir konnten den Bruder aus den Händen des
Südbundes befreien. Er erzählte uns,
dass der Südbund bald käme, doch er wisse, dass wir ihn angreifen
wollten, und so blieb uns nichts anderes Übrig, als einen Hinterhalt zu
legen, in den der Südbund dann auch hinein lief. Am Ende der Schlacht,
wir waren leicht verletzt, aber immer noch lebend, bat der Bote um ein
paar schlaue Männer und Frauen und sofort war unser Trupp zur Stelle. Der
Bote erzählte uns, dass der Seemann und sein Freund die Karte hätten
und wir machten uns auf den weg diese zu suchen. Nach einem kleinen
Spaziergang fanden wir sie endlich, doch, wie es immer so ist, wollten
sie uns die Karte nicht einfach so überlassen. Der Seemann forderte
einen Blutschlag an unserem Freund, dem Halbork und der stellte sich dem
auch, doch schlug der Seemann letzten Endes nicht ihn, sondern er den
Seemann. Den Freund des Seemanns nahmen wir gefangen und er führte uns
,,zur Karte“. Komischerweise fanden wir die Karte an dem Ort nicht und
unser Gefangener versuchte sich aus dem Staub zu machen. Als
wir ihn wieder gefangen hatten, kam die SL zu unserem Boten und sagte
ihm, dass die Karte schon gefunden wurde. Wir setzten unseren Gefangenen
also ohne Waffen aus. Am Lager
angekommen, blieb aber nicht genug Zeit die Karte zu lesen, denn der
Südbund plante einen Hinterhalt, den wir dann aber niederschlagen
konnten.Unser Bote sammelte uns wieder zusammen und wir studierten die Karte. Er
konnte uns die meisten darauf enthaltenen, von jemand anderem als ihm
hinzugefügten Runen entschlüsseln, doch bei einer war er nicht sicher,
ob es Osten oder Geradeaus bedeuten sollte. Als wir die Karte umdrehten
erkannte er, dass das Schriftzeichen weder Osten noch Geradeaus
bedeutete. Überglücklich erklärte er
uns, dass es etwas mit Weg und Zeiger bzw. Weiser zu tun hatte und so
machten wir uns auf zum Wegweiser. Auf dem Weg trommelten wir alle die
wir finden konnten, zusammen. Als
der Südbund schon in Sicht war, entdeckten wir den Seemann und seinen
Freund, die uns (wir vermuten wegen dem kleinen Bedrohmanöver) nicht so
gut gesonnen waren und meine Leute tot und mich brennend sehen wollten. Das
Verhältnis normalisierte sich aber während der Endschlacht wieder und
als ich fiel, stützten sie mich und trugen mich zu einem Baumstamm. Ca.
eine viertel Stunde später, die Schlacht tobte noch immer, sagte uns
die SL, dass wir jetzt aufhören müssten, da es nur noch 20 Minuten bis
16.00 Uhr währenDie
Endschlacht hatten wir zwar verloren, doch wir waren alle überglücklich
denn wir hatten unsere erste Con heil überstanden und viele neue Leute
kennengelernt. Auf dem Rückweg wurde schon eifrig davon geredet auch das
nächste Mal dabei zu sein.
|