Der Nordbund

Geschichte

493 Erste Dokumentation von Handelsbeziehungen der Städte Emsos, Spitzfurt, Fischzunge und Alanost im Norden des Landes.

511 Gründung des Nordbundes bestehend aus den vier Städten und kleineren Herrschaftsgebieten in den Ländereien entlang der Nordküste und des Flusses Weibach.

513 Wahl von König Fritz I. einem der Gründerfreiherren zum militärischen und politischen Oberhaupt des Nordbundes. Folglich wurde Alanost zur Hauptstadt des Nordbundes.

520 Errichtung des Forts Nortsklamm östlich der Roder zur Sicherung der neuen Ostgrenze gegen Bergstämme des Winterfrostmassivs und Piratenüberfälle entlang des Flusses.

520-523 Beitritt zum Nordbund der Grafschaften und Herzogtümer zwischen den Flüssen Weibach und Roder. Die Ausnahme bildete die Hammerburg, die politisch unabhängig blieb und die Südgrenze des Nordbundes markierte.

523 Friedlicher Beitritt der Dörfer rund um das Winterfrostmassiv zum Nordbund.

Frühjahr 530 Während der Vermählungsfeier der jüngsten Tochter von König Fritz dem I. mit dem Sohn des Großherzogs von Visnitz stirbt der König unter ungeklärten Umständen. Während einige einen Anschlag vermuteten und andere das hohe Alter des Königs für dessen Tod verantwortlich machten, sahen manche sogar Nekromantie am Werk. Durch den Tod des Königs wurde eine friedliche Eingliederung der Großstadt Visnitz und den dazugehörigen Ländereien, im Osten, in den Nordbund verhindert. Einen Anschlag vermutend und um ihr Leben fürchtend, flohen die meisten Nordmänner aus der Stadt.

Sommer 530 In den Wirrungen um die Nachfolge von König Fritz I. und seiner Todesursache, übernahm sein ältester Sohn Gregor die Macht im Reich, obwohl er nicht wie sein Vater zuvor gewählt wurde.

531 Gregor I. marschierte mit einem rasch aufgestellten Heer gegen Visnitz, um seinen Vater zu rächen und die Großstadt mitsamt ihren Ländereien dem Nordbund zuzuführen und wurde vernichtend geschlagen.

531-534 Die Truppen des Nordbundes wurden langsam von den Visen bis zum Fluss Roder und dem mittlerweile stark befestigten Nortsklamm zurück gedrängt. Während der Kämpfe wurde Gregor I. schwer verwundet und genas nur sehr langsam und konnte die Truppen daher nicht mehr anführen. Er schickte Boten zur Hammerburg und bat um Unterstützung durch den Herzog.

534 Der Herzog Heinrich von Hammerburg schloss sich mit seiner Armee und seinen Ländereien dem Nordbund an. Unter der Bedingung, dass die militärische Führung des Nordbundes von nun an und in Zukunft bei ihm und seinen Nachfahren liegen sollte. Der angeschlagene Gregor I. war gezwungen auf dieses Angebot einzugehen, da er den Krieg ohne die Armee des Herzogs verloren hätte.

534-536 Die erstarkten Truppen des Nordbundes drängten die Visen bis an ihre Stadtmauern zurück und gliederten die verlorenen Ländereien wieder in ihr Hoheitsgebiet ein.

536 Bei den Kapitulationsverhandlungen vor den Toren Visnitz‘ erteilte Gregor I. den Befehl Heinrich von Hammerburg zu töten, da er um seine Herrschaft fürchtete. Dieser Befehl wurden von den Spionen des Großherzogs von Visnitz belauscht, woraufhin dieser Heinrich von Hammerburg eine Warnung zukommen ließ. Der Herzog veranlasste als Reaktion darauf den Mord an Gregor I. und ließ sich selbst zum neuen König des Nordbundes wählen. Als Dank dafür gewährte Heinrich Visnitz Autonomie.

536-551 Unter der Herrschaft von Heinrich I., mit Unterstützung durch seinen Sohn Gregor und seines jüngeren Bastardsohnes Moritz, den er offiziell anerkannte, erholte sich der Nordbund von dem Krieg und erlebte eine Zeit des Wohlstandes.

545 Gründung des Südbundes …

551 Einige Nekromanten griffen mit ihren Untoten Heerscharen vom Witwenwald aus den Nordbund an.

552 Infolge der neuen Bedrohung durch die Nekromanten nahm die Eichengarde zum ersten Mal Magier in ihre Reihen auf, die bis dahin im Nordbund verachtet und gefürchtet wurden. Diese Entscheidung wurde nicht überall im Land gut aufgenommen, da Magier bisher als gefährlich galten und in Magierklostern untergebracht wurden, weit weg vom Rest der Bevölkerung.

554 Im südlichen Teil des Nordbundes entbrannte eine Rebellion gegen die Führung des Reiches, denn man glaubte, dass die Magier in den Reihen der Eichengarde zu den Nekromanten gehörten und sich Visnitz unter der Kontrolle der Nekromanten befände. Zentrum dieser Rebellion waren die Gebiete zwischen den Flüssen Rotlauf und Haagen (Ländereien der drei Freiherren), die zu dem Gebiet der Hammerburg gehörten. Diese Gebiete schlossen sich dem Südbund an in der Hoffnung, dass dieser sie vor den Nekromanten und der Rache des Nordbundes schützen würde.

557 Nach 6 Jahren des Krieges trieb der Nordbund die letzten der Nekromanten zurück jenseits des Witwenwaldes. Die durch den Krieg nahezu komplett verwüstete Region Visnitz schl0ss sich dem Nordbund endgültig an.

559 Heinrich I. zog gegen die ehemaligen Provinzen, die sich dem Südbund angeschlossen hatten und eroberte nach kurzen und heftigen Kämpfen, bei denen er selber im Kampf fällt, die Gebiete zurück, da diese keine militärische Unterstützung durch den Südbund erhielten. Noch im selben Jahr übernahm Heinrichs Sohn Gregor II. den Thron. Bei dessen Krönung erstürmten bewaffnete Männer die Zeremonie und erstechen Gregor II. Sofort übernahm Moritz der Bastardsohn Heinrichs I. die Herrschaft des Nordbundes. Es gibt Gerüchte, dass dieser die Verantwortung für das Attentat auf Gregor II. trägt. Er ließ alle Anführer und Freiherren der Rebellion hinrichten und ersetzte sie durch loyale Männer.

560 Moritz I. und Friedhelm I. trafen sich in Bergedorf um Verhandlungen zwischen Nord- und Südbund zu führen. Moritz I. versuchte den Südbund in sein Reich zu integrieren, was jedoch vom Südbund komplett abgelehnt wurde, da diese mit der Herrschaftsform des Nordens nicht zufrieden waren. Die beiden trennten sich friedlich, aber ohne Ergebnisse.

565 Der neu ernannte König des Südbundes Ludwig der Schlächter erlärte dem Nordbund den Krieg, um die Gebiete zwischen den Flüssen Haagen und Rotlauf zurück zu erobern, die wie er behauptet rechtmäßig dem Südbund zu stehen. Dieser Krieg tobte 12 Jahren lang.

570 Zum ersten Mal betraten die Xotak, Wesen aus einer anderen Ebene, diese Welt. Diese Kreaturen, die sich wie Insekten in Schwärmen organisieren, greifen immer wieder Menschen an und versuchen durch das Töten möglichst vieler anderer Lebewesen in ihrer Hierarchie aufzusteigen. Im Laufe der folgenden 3 Jahre gelang es immer wieder kleine Invasionstrupps der Xotak aufzuhalten und zu vernichten.

574 Unter der Führung eines unbekannten Xotak-Herrschers, der sich seinen Xo-Status verdienen wollte, fiel eine große Streitmacht der Xotak in die südlichen Grenzgebiete des Nordbundes ein. Angetrieben durch ihren Kampfeswillen und eine mächtige Portalmeisterin eroberten diese schnell, weite Teile der Lande der drei Freiherren und stießen auch südlich der Grenze in das Herrschaftsgebiet des Südbundes vor. Während der Nordbund unvorbereitet zunächst weite Teile des Grenzgebietes verlor, hielten die Truppen des Südbundes stand, da diese bereits mobilisiert waren, um eine Invasion in den Norden zu starten und durch ihre Grenzfestungen Hohenburg und Ludwigswacht ihre Truppen gut versorgen konnten.

575 Ein junger Elfenmagier namens Arcturus, der auf seinen Sphärenreisen das Volk der Mûl`Rhaw entdeckt hat und mithilfe dunkler Nekromantie einige dieser Kreaturen unter seine Kontrolle gezwungen hat, erpresste den Baron von Thalburg und fiel somit mit einer kleinen Armee, bestehend aus Mûl`Rhaw, Untoten und Südbundtruppen im Norden ein. Auf seiner Suche nach einem alten Zepter dem Rî’orthor, dass ihm Macht über alle Mûl`Rhaw verleiht, begann er einen Kampf gegen die vom Xotakkrieg angeschlagenen Nordwachen der Region. Letztendlich bekommt er das Rî’orthor und zieht sich mit seinen Untertanen zurück.

576 Der Nordbund musste alle Gebiete südlich von Haagen und Rotlauf aufgeben. In mehreren Rettungsmissionen wurden die Zivilisten aus dem Gebiet evakuiert und schließlich, um die Xotak am Fluss aufzuhalten, sämtliche Brücken abgerissen. In ihrem Marsch nach Norden aufgehalten, konzentrieren die Xotak ihre Angriffe nun mehr auf den Süden, wodurch der Südbund ebenfalls Verluste zu verzeichnen hat und Territorien an die Xotak verloren hat. Bei einer dieser Rettungsmissionen gelang es erstmals in die Ebene der Xotak einzudringen, um dort vielleicht eine Möglichkeit zu finden, diese aufzuhalten. Allerdings gelang es weder eine Waffe gegen die Xotak zu finden, noch die Kontrolle über die Portale zu erlangen um ihre Versorgungslinien zu unterbrechen.

577 Nach zähen Verhandlungen zwischen Nord- und Südbund, die unter anderem durch einen Nekromanten gestört wurden, welcher sich als der junge Elfenmagier Arcturus herausstellte, gelang es ein Bündnis gegen die Xotak zu schließen. Mit Hilfe dieses Bündnisses brachte man den Vormarsch der Xotak zum Erliegen. Diese beherrschen nun das gesamte Gebiet, um das Nord- und Südbund jahrelang Krieg geführt haben. Das Bündnis zieht allerdings mehrere Konflikte und Spannungen nach sich. Besonders im Norden reagiert die Bevölkerung geschockt auf das Bündnis mit dem alten Feind. Als dann Gesetze zur Versorgung der Südbundtruppen durch den Norden erlassen wurden, gipfelte die Wut der Bevölkerung in einer offenen Rebellion in der Region um Eisenstein. Unterstützt durch Magier des Chaos und Nekromanten gelingt es den Rebellen sogar einen mächtigen Dämon zu beschwören, der in der Region Diener um sich schart und seine Macht vergrößert. Diese Rebellion hält weiterhin an, da die Armee des Nordbundes mit den Xotak beschäftigt ist.

Politik

Der Nordbund wird im Moment von König Moritz dem Zweiten regiert. Unterstützt wird er durch einen Rat, der aus den Freiherren der einzelnen, ehemaligen Fürstentümern besteht. Diese haben die Befehlsgewalt in ihren Teilen des Reiches, sind aber an die Gesetze des Königs gebunden. So regieren in der Gegend um Bergedorf im Augenblick die Drei Freiherren aus Bergedorf, Reinbek und Wentorf. Die Freiherren verfügen außerdem über ein beachtlich großes Heer, zu dem auch ein Teil der berühmten Eichengarde gehört. Im Augenblick befinden sich die meisten Truppen in der Nähe der Grenze, um unter ihrem König zusammen mit dem Südbund gegen die Xotak zu kämpfen. Zum Schutz der Bevölkerung bekommen die Wachen der Städte regelmäsig tatkräftige Unterstützung durch Abenteurer, Kämpfer, Söldner, Magiern und den Siedler und Bauern der umliegenden Dörfer.

Das Militär des Nordbundes

Wappen des Nordbundes zeigt einen Anker auf Rotem und gelben Grund, den Farben des Königs. Die Soldaten tragen die traditionellen Farben des Nodbundes, grün und weiß. Die Truppen sind den jeweiligen Freiherren untergeordnet. Neben ihnen existiert die königliche Elitegarde, die Eichengarde, die auch in den bedeutensten Fürstentümern des Nordbundes vertreten ist. Diese wird von Rittern befehligt. Der Rest der Armee ist in Battallione aufgeteilt, die Freiherren ernennen Hauptmänner, welche die Truppen im Kampf anführen. Diese Battalione setzen sich aus verschiedensten Truppengattungen zusammen, von Speerkämpfern, über Bogenschützen, bis hin zu Magiern, die auch als Heiler und Priester fungieren. Der Hauptteil der Armee befindet sich im Moment Im Kampf mit den Xotak. Der restliche Teil der Armee ist in den einzelnen Fürstentümern, um die Bevölkerung zu schützen.