Der Südbund

Geschichte

545 Friedhelm I. von Trin initiierte im Süden ein Bündnis zwischen Thalburg, Trin und Rathseck, das Ratsbündniss des Südens, um einen Ausgleich zum starken Nordbund zu schaffen und erklärt sich selbst zum Ratsherren des Südbundes.

545-552 Friedhelm I. erweiterte das Territorium des Südbundes um weitere Grafschaften zwischen den Salzhöhen im Westen, dem Fluss Sader im Süden und Warsberg im Norden. Es kam immer wieder zu Unruhen im Südbund, da sich viele Fürsten und Grafen mit der neuen Herrschaftsform unzufrieden zeigten.

553 Friedhelm I. ließ neben mehreren Handelsstraßen auch mit dem Bau der zwei Burgen Hohenburg und Ludwigswacht im Norden des Südbundreiches beginnen, um eine sichere Grenze zum Nordbund zu haben.

554 Aufgrund einer Rebellion im Norden, die ihr Zentrum in dem Gebiet zwischen den Flüssen Rotlauf und Haagen (Ländereien der drei Freiherren), die zu dem Gebiet der Hammerburg gehörten, hatte, schlossen sich dem Südbund an in der Hoffnung, dass dieser sie vor einem drohenden Unheil und der Rache des Nordbundes schützen würde.

555 Infolge des wirtschaftlichen Aufschwunges im Süden nahmen die Unruhen innerhalb des Reiches ab. Es kam zu einem lockeren Bündnis zwischen dem Südbund und der Stadt Rotweyk im Westen.

559 Heinrich I. zog gegen die ehemaligen Provinzen, die sich dem Südbund angeschlossen hatten und eroberte nach kurzen und heftigen Kämpfen, bei denen er selber im Kampf fällt, die Gebiete zurück, da diese keine militärische Unterstützung durch den Südbund erhielten.

560 Moritz I. und Friedhelm I. trafen sich in Bergedorf um Verhandlungen zwischen Nord- und Südbund zu führen. Moritz I. versuchte den Südbund in sein Reich zu integrieren, was jedoch vom Südbund komplett abgelehnt wurde, da diese mit der Herrschaftsform des Nordens nicht zufrieden waren. Die beiden trennten sich friedlich, aber ohne Ergebnisse.

561 Um Rotweyk endgültig in den Südbund zu integrieren veranlasste Friedhelm I. die Heirat seines einzigen Sohnes Ludwig mit Xandria zu Rotweyk der Witwe des Großpatriarchen von Rotweyk.

564 Friedhelm I. starb aus unbekannten Gründen und wurde in Königsruh bestattet. Dem Ort, an dem laut Legenden früher alle Könige der umliegenden Länder bestattet wurden.

565 Ludwig Graf zu Trin und Rotweyk fühlte sich durch die Einflüsterungen seiner Frau dazu berufen sich nach dem Tod seines Vaters zum König des Südbundes zu erklären. Hierzu rief er eine Ratssitzung des Südbundes ein und ließ sämtliche anderen Ratsherren töten. Seitdem ist er unter dem Namen Ludwig der Schlächter bekannt. Direkt nach seiner Ernennung begann er einen Krieg mit dem Nordbund, um die Gebiete zwischen den Flüssen Haagen und Rotlauf zurück zu erobern, die wie er behauptet rechtmäßig dem Südbund zu stehen. Dieser Krieg tobte 12 Jahren lang.

570 Zum ersten Mal betraten die Xotak, Wesen aus einer anderen Ebene, diese Welt. Der Südbund bleibt von deren Invasionen unbehelligt und verhällt sich neutral.

574 Unter der Führung eines unbekannten Xotak-Herrschers, der sich seinen Xo-Status verdienen wollte, fiel eine große Streitmacht der Xotak in die südlichen Grenzgebiete des Nordbundes ein. Angetrieben durch ihren Kampfeswillen und eine mächtige Portalmeisterin eroberten diese schnell, weite Teile der Lande der drei Freiherren und stießen auch südlich der Grenze in das Herrschaftsgebiet des Südbundes vor. Während der Nordbund unvorbereitet zunächst weite Teile des Grenzgebietes verlor, hielten die Truppen des Südbundes stand, da diese bereits mobilisiert waren, um eine Invasion in den Norden zu starten und durch ihre Grenzfestungen Hohenburg und Ludwigswacht ihre Truppen gut versorgen konnten.

575 Ein junger Elfenmagier namens Arcturus, der auf seinen Sphärenreisen das Volk der Mûl`Rhaw entdeckt hat und mithilfe dunkler Nekromantie einige dieser Kreaturen unter seine Kontrolle gezwungen hat, erpresste den Baron von Thalburg und fiel somit mit einer kleinen Armee, bestehend aus Mûl`Rhaw, Untoten und Südbundtruppen im Norden ein.

576 Angriffe der Xotak auf das Grenzgebiet des Südbundes, dieser konnte sich anfangs gut verteidigen, musste aber dann auch Gebiete aufgeben

577 Nach zähen Verhandlungen zwischen Nord- und Südbund, die unter anderem durch einen Nekromanten gestört wurden, welcher sich als der junge Elfenmagier Arcturus herausstellte, gelang es ein Bündnis gegen die Xotak zu schließen. Mit Hilfe dieses Bündnisses brachte man den Vormarsch der Xotak zum Erliegen. Diese beherrschen nun das gesamte Gebiet, um das Nord- und Südbund jahrelang Krieg geführt haben. Das Bündnis zieht allerdings mehrere Konflikte und Spannungen nach sich…

Politik

Der Südbund war einst ein Ratsbündnis zwischen Grafenschaften, seit Ludwig die macht übernommen hat ist der Südbund ein streng regiertes Königreich. Alle Bewohner des Staates glauben an ihren König und stellen ihn niemals in Frage. Seine Untertanen begegnen Ihrem König, Ludwig, mit ehrfurcht und führen alle seine Befehle aus. Den Rat, der bei der Gründung des Südbundes eingerichtet wurde, ist nun nur noch mit Ludwigs engsten Anhängern, oder aber hohen religiösen Würdenträgern, die seine radikalen Ansichten teilen, besetzt. Der Rat handelt also nicht so, wie von seinen Gründern vorgesehen, da er jeder von Ludwigs Entscheidungen zustimmt. Bestes Beispiel dafür war die Kriegserklärung gegen den Nordbund. Um mehr Land und Ruhm zu gewinnen, zog Ludwig in den Krieg mit einigen Fürsten nördlich seines Reiches, und um mehr Freiwillige für seine Truppen zu gewinnen verbreitete er die Propaganda, dass dies eigentlich Land des Südbundes sei. Die Bewohner seien vor vielen Jahren vertrieben worden und nun sei es an der Zeit zurückholen, was einst gestohlen wurde!

Das Militär des Südbundes

Wappen des Südbundes ist, seit dem Ludwig an der Macht ist, ein weißes Schwert auf blauem Grund. Auch tragen die meisten Soldaten Weiß-blaue Kleidung. Die Truppen des Südbundes bestehen aus den Haustruppen der Grafen, den in den Kasernen ausgebildeten Kriegern und der Bevölkerungsmiliz. Diese kampferprobten Kämpfer verhalten sich in der Schlacht stets geordnet und sind wohl organisiert. Die Bevölkerungsmiliz ist vor allem für die Verstärkung der Verteidigungstruppen gedacht und besteht hauptsächlich aus Bauern und Siedlern der umliegenden Grafschaften. Die Truppen des Südbundes sind dafür bekannt, dass sie überraschend und schnell zuschlagen können. Allzu oft schafften es ganze Kompanien sich an den Linien des Nordbundes vorbei zu schleichen und die Nachschubwege und Bauern zu bedrohen. Momentan befindet sich der Südbund zusammen mit dem Nordbund im Krieg mit den Xotak.